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Gehörlosenseelsorge in der Evangelischen Kirche von Westfalen

11.06.2015

40 Jahre und eine Überraschung in Lünen

Treff für Gehörlose in Lünen feierte Jubiläum

„40 Jahre? Schon so lange?“ Das mögen sich viel Menschen gefragt haben, als das Jubiläum angekündigt wurde. Erna und Kurt Tischer, seit ein paar Monaten die Leitung des Treffs haben zusammen mit Ulrich Hoffmeister und anderen fleißigen Menschen das große Fest vorbereitet. Auch die örtliche Zeitung „Ruhrnachrichten“ hatte schon im Vorfeld berichtet und extra ein Gebärdenquiz ins Internet gestellt. Nachdem Pfarrer Hendrik Korthaus mit einer Andacht zur Tageslosung die Feier eröffnete und daran erinnert, dass von Lünen viele gute Neuerungen für Gehörlose ausgegangen sind, öffnete sich plötzlich die Tür. Pünktlich zum Vater Unser erschien die ehemalige Gehörlosenseelsorgerin Pfarrerin Else Hiddemann! Ein großes Hallo! Denn sie war sehr bekannt und sehr beliebt bei den Gehörlosen in Lünen. Ihr ist dort, in Westfalen und wahrscheinlich überall im deutschsprachigen Raum die Gebärdensprache in den Gottesdiensten zu verdanken. Die noch lebenden Gründungsmitglieder Lisbeth und Wilhelm Enning, Hannelore Walla und Anneliese Aderhold wurde geehrt und mit Blumen beschenkt. Gedankt wurde den fleißigen Mitarbeitern neben den Eheleuten Tischer auch den Gemeindesprechern Ulrich Hoffmeister und Monika Eul . Und auch als jungen Nachwuchs Gaby Wenisch und Benny Dyga. Auch der Behindertenbeauftragter der Stadt Lünen Ludger Treppe hielt ein Ansprache zum Thema Inklusion. Nach Kaffee und Kuchen konnten sich am Abend die von nah und fern Angereisten am Abend auch mit Würstchen und Fleisch vom Grill sowie Salaten stärken. Eine Tombola mit vielen schönen Gewinnen rundet das Jubiläum ab.

Hendrik Korthaus