Gemeindesprecher-Info-Tag
Gemeinsames Nachdenken über unsere Aufgaben als Gemeindesprecher
Das hatten sich die Gemeindesprecher im August vergangenen Jahres in einer Abstimmung gewünscht: Bei unserem nächsten Info-Tag möchten wir über die Aufgaben eines Gemeindesprechers nachdenken.
Dazu haben wir uns in diesem Jahr Ende März getroffen. Es war sehr kühl und regnete stark. Trotzdem waren viele Gemeindesprecher gekommen.
Zuerst erfuhren wir in einer Andacht: Schon vor ungefähr 2000 Jahren haben die Apostel in der Gemeinde nicht alles alleine gemacht. Die Gemeinde hat ein paar Männer ausgewählt. Sie haben die Apostel unterstützt. Heute unterstützen die Gemeindesprecher die Pfarrer.
Dann haben wir überlegt und aufgeschrieben: Was tun die Gemeindesprecher bis jetzt schon alles?
Das Foto (bitte die Klammer löschen und Foto einfügen) zeigt, was wir an der Tafel alles gesammelt haben. Wir waren beeindruckt: Die Gemeindesprecher machen wirklich sehr viel. Dabei ist klar, dass nicht einer all das machen muss. Das ist gar nicht möglich. Es ist gut, dass wir viele Gemeindesprecher haben und jeder tut, was er gut kann.
So sieht es heute aus. Aber was ist in der Zukunft?
Wir haben überlegt und wieder gesammelt: Welche Veranstaltungen können wir in Zukunft machen, damit vielleicht andere neue Leute Lust haben zur Gehörlosengemeinde zu kommen? Uns ist eine Menge eingefallen. Mal sehen, welche Idee in der Zukunft vielleicht in die Tat umgesetzt wird.
Wir erhielten aber auch die Information, dass in den nächsten 3 Jahren 3 Pfarrerinnen in den Ruhestand gehen werden. Den Anfang macht Pfarrerin Heidi Bunse-Großmann (Hamm, Lippstadt, Soest). Sie war zum letzten Mal bei einem Treffen von Gemeindesprechern und hat sich von uns allen verabschiedet. Sie hat uns auch zu ihrer offiziellen Verabschiedung bei der Jubelkonfirmation am 17. Mai nach Soest eingeladen.
Ihre Gemeinde in Lippstadt ist nur sehr klein und wird aufgelöst. Ihre Gemeinde in Hamm übernimmt in Zukunft Pfarrer Christoph Hauschild, und ihre Gemeinde in Soest übernimmt Pfarrerin Christine Brokmeier.
Pfarrerin Brokmeier geht 2027 in den Ruhestand und Pfarrerin Kerwin 2028.
Nach einem Beschluss der Landeskirche werden ihre Stellen nicht wieder besetzt. Deshalb wollen alle Gehörlosenpfarrer ab nächstem Jahr mit den Gemeindesprechern über eine neue Aufteilung der Arbeit sprechen. Es ist unser gemeinsames Ziel: Die Gehörlosenseelsorge soll erhalten bleiben. Gehörlose sollen Kirche in ihrer Sprache erleben und in der Kirche mitmachen können.
Eine Möglichkeit wo wieder alle mitmachen können ist der nächste Gehörlosenkirchentag in Kamen. Er soll am Erntedankfest, den 3. Oktober 2027 stattfinden. Die Halle ist schon gebucht.
Wir haben aber nicht nur gearbeitet. In der Mittagspause gab es ein italienisches Buffet: verschiedene Pizzen, verschiedene Nudelgerichte und Salat.
Unser Info-Tag endete am Nachmittag. Wir haben gemeinsam Abendmahl gefeiert. Mit Kaffee und Kuchen gestärkt machten wir uns auf den Heimweg.
Die Gemeindesprecher sehen sich wieder am Samstag, dem 29. August 2026 in Herne.