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Gehörlosenseelsorge in der Evangelischen Kirche von Westfalen

07.04.2026

Gottesdienst in der Osternacht in Münster

Ökumenische Osterfeier im Borromäum

Die Osternachtsfeier hat in Münster eine lange Tradition. Schon seit vielen Jahren feiern katholische und evangelische Christen sie gemeinsam.
Zu Beginn wird das Osterfeuer angezündet. Früher haben wir das Feuer vor der Kirche angemacht. Das geht aber im Borromäum nicht. Deshalb haben wir als Ersatz für das Feuer Kerzen angezündet. In der Osternacht werden viele Geschichten aus der Bibel vorgelesen. In diesem Jahr war das die Geschichte von Jona und dem großen Fisch. Und der Bericht der zwei Frauen, die zum Grab von Jesus kommen. Es ist leer. Ein Engel sitzt im Grab und sagt den Frauen: Ihr sucht Jesus. Der ist nicht hier. Er ist auferstanden. Die neue katholische Gehörlosenseelsorgerin Anne Merle segnet alle mit Weihwasser. In der Predigt zeigen Monika Prillwitz und Christoph Hauschild den Zusammenhang der Jonageschichte und der Auferstehung von Jesus Christus. Jona war drei Tage im Bauch des Fisches. Jesus war drei Tage im Reich des Todes. Jona wurde vom Fisch ausgespuckt und konnte weiterleben. Jesus ist auferstanden und seine Jünger und die Frauen haben ihn gesehen. Jesus ist in das Reich des Todes gegangen und hat dort die Gefangenen befreit und den Tod besiegt.
Wir empfangen durch Wolfgang Schmitz die heilige Kommunion und durch alle vier Gehörlosenseelsorger den österlichen Segen. Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

Christoph Hauschild